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Und sie reden weiter aneinander vorbei: VZ Lautsprecher – Urheberrecht
Dieses Youtubevideo vermittelt einerseits den Eindruck, dass einige Musiker noch nicht wirklich im 21. Jahrhundert angekommen sind und andererseits die Piratenpartei „etwas“ über ihre Ziele hinausschießt.
Es ist vollkommen richtig die Privatkopie wieder zu entkriminalisieren, doch wo endet diese? Kauft sich Person A ein Musikstück und gibt es Privat an Person B welche selbiges wieder an C und D weitergibt entsteht eine endlose Schlange…
Aber genau so funktioniert das Netz. Es ist ein Problem was man nicht mehr ohne „Zensur“ und absolute Kontrolle aus der Welt schaffen kann. Dieses Vorgehen der Menschen mag nicht rechtens oder zumindest unmoralisch sein, dennoch ist diese Situation momentan gegeben. Und wie heißt es doch so schön: Bevor ich etwas ändern kann muss ich die Dinge erst so akzeptieren wie sie sind.
John Weitzmann über Creative Commons
Herr Weitzmann von der Creative Commons Deutschland erklärt im Deutschlandradio Kultur was es mit der Creative Commons Lizenz auf sich hat.
Inhalt:
Wie den Meisten bereits bekannt, war ja das ursprüngliche Urheberrecht auf Physische „Dinge“ wie z.B. eine CD oder ein Buch ausgelegt. Das Internet aber funktioniert anders: Von der Sache her ist es nichts weiter als eine riesige super effiziente Kopiermaschine. Schon wenn man sich ein Video bei Youtube ansieht oder nur eine Webseite aufruft, wird eine Kopie der Daten auf dem eigenen Rechner hinterlegt. Meist geschieht das ohne dass wir auch nur darüber nachdenken. Durch diesen Prozess stößt das alte Urheberrecht oft an seine Grenzen, bzw. schrammt der Nutzer an den Grenzen der legalen Nutzung.
Wie viel verdient ein Künstler WIRKLICH an seiner CD
In meinem Artikel „Wie viel verdient ein Künstler an seiner CD“ habe ich auf Grundlage einer Grafik welche vom BPB stammte, eine Beispielrechnung zum Thema durchgeführt.
Leider ist dieser Artikel selbst das beste Beispiel dafür, dass man auch Daten aus scheinbar vertrauenswürdigen Quellen besser 2 mal überprüfen sollte. Zwar ist die Grafik nicht zwangsläufig falsch, sie stellt jedoch nicht wirklich den durchschnittlichen Verdienst dar, sondern den so genannten „Worst Case“. Laut http://www.gulli.com/news/musikindustrie-wieviel-2009-08-28/ basieren die Daten auf folgenden Grundlagen: Newcomer bei einem Majorlabel. Des Weiteren wird nicht beachtet das ein Großteil der GEMA-Abgaben zum Künstler zurückfliest, solange dieser seine Musik selbst komponiert und eigene Lyrics verwendet.
Happy Birthday singen “verboten” (Update)
Seit kurzem gibt es auch in England einen Ableger der der Piratenpartei (Pirate Party UK) welche auf ein interessantes Detail zum Song “Happy Birthday” aufmerksam macht.
So ist es verboten das weltweit bekannte Lied “Happy Birthday” in der Öffentlichkeit zu singen, wenn man nicht vorher eine entsprechende Lizenz von einer Firma, welche RIAA-Mitglied ist, erworben hat.
Dem nicht genug ist der Song “Happy Birthday” vom Klang bzw den Noten her fast komplett dem traditionellen “Public Domain” Lied “Good Morning To You” nachempfunden (um nicht zu sagen er wurde !kopiert!). Lediglich eine Note unterscheidet die beiden Lieder voneinander. Die Ursprünglichen Autoren haben also von den geschätzten $25.000.000 Einnahmen aus “Happy Birthday” nicht einen müden Cent gesehen.
Neue Studie von UK-Music: Musik-Konsumverhalten von Jugendlichen
UK-Music, die Schirmorganisation, welche über diversen Anbietern von kommerzieller Musik im United Kingdom steht, hat die Ergebnisse ihrer neuen Studie zum Thema „Musik-Konsum der 14-24 Jährigen“ veröffentlicht. Um genau zu sein wurde die Studie von der „University Of Hertfordshire“ nun zum 2. Mal durchgeführt, welche hierfür insgesamt über 1800 junge Menschen befragte. Neben Fakten, die den Meisten schon bekannt sein dürften, wurden auch einige neue interessante Details hervorgebracht.
Die vergangenen 7 Tage… „Wochenrückblick“
Ihr glaubt gar nicht wie entspannend es ist, sich mal ein paar Tage nicht mit der Realität auseinander zu setzen, und einfach nur ohne Netz oder Rechner zu relaxen…
Ein guter Rat: Macht es einfach mal wieder. Doch zurück in der teils unschönen Wirklichkeit hat man dann Einiges nachzulesen. Darum gibt es nun meinen persönlichen Wochenrückblick für euch!
Schon etwas älter, dennoch erwähnenswert ist der Artikel „Wie die GEMA ihre Mitglieder ausbeutet und diskriminiert“ vom Medienproduzenten und Musiker Andreas Wagner, welcher selbst Mitglied in der GEMA ist. Gerne hätte er am F!M!C teilgenommen, dies ist ihm aber aufgrund seines Vertrages mit der GEMA strickt untersagt.