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Manipulation? EMI züchtet sich die Musikkonsumenten von morgen
In den USA ist es die RIAA welche die Propaganda an Schulen verbreitet, in den UK nun scheinbar EMI. Wenigstens gehen selbige etwas „geschickter“ vor. Ruth Katz war von 1995 – 2009 für EMI tätig. Zuerst im Bereich „Release Planung“, anschließend im „Contentschutz, wo sie 7 Jahre gegen das „illegale kopieren von Musik“ kämpfte. Seit März diesem Jahres kümmert sie sich nun um ihre eigene Firma, die „Ruth Katz Consultancy Ltd, welche unter anderem die Themenfelder „Lobbying, Anti-Fälschungsdienste, Schutz des Urhebers bei Musik abdeckt.
Neues von der GEMA (Gewinnorientierte Einengende Musik Ausbeuter) Gründer von SellYourRights “wandert aus”.
Unsere Lieblinge haben wieder einmal zugeschlagen. Und dieses Mal trifft es Björn M. Braun, den Gründer von SellYourRights. SellYourRights ist eine Plattform welche es Künstlern und Musikern beispielsweise ermöglicht, ihre Songs anzubieten. Für diese kann dann gespendet oder bezahlt werden. Kommt genug Geld für einen Song oder ein Album zusammen, wird dieses anschließend unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht.
Herr Braun beschreibt das Modell:
Nach den Filesharern nun auch Musikblogs. AWK Rash verschickt Abmahnungen!
Unsere allseits beliebten Majorlabels bekommen offensichtlich den Halz einfach nicht voll. Ist es nur das letzte Zucken vor dem Aussterben, oder wollen sie die zunehmend selbständig agierenden Künstler wieder dauerhaft an sich binden?
Wie stylespion.de berichtete wurden kürzlich mehrere Blogs welche sich mit Musik befassen abgemahnt,
weil sie auf ein Mixtape verlinkten.
Dieses Tape erscheint seit Jahren zum Splash Festival, und soll einen Überblick über die dort auftretenden Künstler geben. Ein Soundtrack zum Festival also, bei dem die Besucher ordentlich Geld lassen, von dem die Labels wohl nicht genug abbekommen haben.
Weiterlesen auf:
http://stylespion.de/meine-erste-abmahnung-nur-eine-frage-der-zeit/4856/
Ist das Urheberrecht noch Zeitgemäß? Dieter Gorny und Jens Seipenbusch (stern.de)
Dieter Gorny und Jens Seipenbusch kommen auf stern.de zum Thema Urheberrecht zum Wort.
Wer die beiden kennt, kennt auch die Positionen.
Herr Gorny (Musiker, Produzent, Manager) macht sich dafür stark, dass das Urheberrecht in seiner Jetzigen Form erhalten bleibt und die Rechte der Musikindustrie (und Künstler) konsequent durchgesetzt werden. Dafür nimmt er auch gerne “Disziplinierungsmaßnamen” in Kauf. Nach dem ersten Absatz hatte ich den Eindruck, als würde Gorny auf einfache Phrasenmäherei setzen, doch Ende des 1/3 fängt er sich und Argumentiert bis auf die anfänglich nachgeplapperten Worthülsen recht solide und logisch, allerdings immer wieder mit kleinen Ausrutschern.
RIAA Propaganda: Kinder sind zu vielem gut…
…man kann sie gebrauchen um an Macht zu gelangen (wie einige unserer deutschen Politiker), ihnen kommerzielle Interessen einimpfen oder wie kürzlich die RIAA (Recording Industry Association of America) sie als Propagandamaschinerie verwenden. Selbige hat nämlich ein Programm zur Sensibilisierung im Umgang mit Urheberrechten an amerikanischen Schulen gestartet. Generell begrüße ich es ja, wenn zu diesem Thema Aufklärungsarbeit geleistet wird, schaut man sich das Programm und die Vorträge allerdings etwas genauer an kommt man schnell dahinter wie der Hase läuft.
Neben der sehr einseitigen Betrachtung “Never copy someone else’s creative work without permission from the copyright holder” welche u.A. alternative Lizenzmodelle einfach ignoriert, brachte nun das neuste Update ihres „Curriculum`s“ das Fass zum überlaufen!

