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Neues von der GEMA (Gewinnorientierte Einengende Musik Ausbeuter) Gründer von SellYourRights “wandert aus”.

via SellYourRights

SellYourRights.com

Unsere Lieblinge haben wieder einmal zugeschlagen. Und dieses Mal trifft es Björn M. Braun, den Gründer von SellYourRights. SellYourRights ist eine Plattform welche es Künstlern und Musikern beispielsweise ermöglicht, ihre Songs anzubieten. Für diese kann dann gespendet oder bezahlt werden. Kommt genug Geld für einen Song oder ein Album zusammen, wird dieses anschließend unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Herr Braun beschreibt das Modell:

John Weitzmann über Creative Commons

CommentHerr Weitzmann von der Creative Commons Deutschland erklärt im Deutschlandradio Kultur was es mit der Creative Commons Lizenz auf sich hat.

Inhalt:
Wie den Meisten bereits bekannt, war ja das ursprüngliche Urheberrecht auf Physische „Dinge“ wie z.B. eine CD oder ein Buch ausgelegt. Das Internet aber funktioniert anders: Von der Sache her ist es nichts  weiter als eine riesige super effiziente Kopiermaschine. Schon wenn man sich ein Video bei Youtube ansieht oder nur eine Webseite aufruft, wird eine Kopie der Daten auf dem eigenen Rechner  hinterlegt. Meist geschieht das ohne dass wir auch nur darüber nachdenken. Durch diesen Prozess stößt das alte Urheberrecht oft an seine Grenzen, bzw. schrammt der Nutzer an den Grenzen der legalen Nutzung.

Wie viel verdient ein Künstler WIRKLICH an seiner CD

Pie ChartIn meinem Artikel „Wie viel verdient ein Künstler an seiner CD“ habe ich auf Grundlage einer Grafik welche vom BPB stammte, eine Beispielrechnung zum Thema durchgeführt.

Leider ist dieser Artikel selbst das beste Beispiel dafür, dass man auch Daten aus scheinbar vertrauenswürdigen Quellen besser 2 mal überprüfen sollte. Zwar ist die Grafik nicht zwangsläufig falsch, sie stellt jedoch nicht wirklich den durchschnittlichen Verdienst dar, sondern den so genannten „Worst Case“. Laut http://www.gulli.com/news/musikindustrie-wieviel-2009-08-28/ basieren die Daten auf folgenden Grundlagen: Newcomer bei einem Majorlabel. Des Weiteren wird nicht beachtet das ein Großteil der GEMA-Abgaben zum Künstler zurückfliest, solange dieser seine Musik selbst komponiert und eigene Lyrics verwendet.

ePetition gegen Pauschalabgaben

In meinem Artikel “GEMA nicht hierhin GEMA dahin” habe ich schon einmal in einem fiktionären Szenario dargestellt, auf was man so alles  “Pauschalabgaben” an die “Verwertungindustrie”  zahlt:

Ich kaufe einen Song bei Anbieter X im Internet.(1.Gebührenabgabe)
Will ihn in meinem Auto von CD hören.
CD Brenner ist defekt.
Kopiere den Song auf meinen USB Stick. (2. Gebührenabgabe)
Fahre zu meinem Freund welcher mir die CD. (3. Gebührenabgabe)
in seinem Brenner (4. Gebührenabgabe) brennt.
Vorher muss der Song auf Festplatte. (5. Gebührenabgabe)
zwischengespeichert werden.
Update Das Booklet drucke ich mir natürlich auch aus. (6. Gebührenabgabe)
Anschließend lege ich die CD in mein Autoradio (7. Gebührenabgabe) welches selbige nicht abspielt da der Song DRM “geschützt” ist.

Die vergangenen 7 Tage… „Wochenrückblick“

InfoIhr glaubt gar nicht wie entspannend es ist, sich mal ein paar Tage nicht mit der Realität auseinander zu setzen, und einfach nur ohne Netz oder Rechner zu relaxen…
Ein guter Rat: Macht es einfach mal wieder. Doch zurück in der teils unschönen Wirklichkeit hat man dann Einiges nachzulesen. Darum gibt es nun meinen persönlichen Wochenrückblick für euch!

Schon etwas älter, dennoch erwähnenswert ist der Artikel „Wie die GEMA ihre Mitglieder ausbeutet und diskriminiert“ vom Medienproduzenten und Musiker Andreas Wagner, welcher selbst Mitglied in der GEMA ist. Gerne hätte er am F!M!C teilgenommen, dies ist ihm aber aufgrund seines Vertrages mit der GEMA strickt untersagt.

Kultur-Flatrate: Bitte keine Gerechtigkeit von http://betathoughts.wordpress.com/

InfoGrade habe ich einen schönen Artikel zum Thema Kulturflatrate gefunden:

http://betathoughts.wordpress.com/2009/07/29/kultur-flatrate-bitte-keine-gerechtigkeit/

In diesem Artikel schreibt der Autor “Beta”, welcher 17 Jahre als Journalist tätig war, über die (un)gerechte Verteilung der Gelder an die Künstler.

Gerechtigkeit ist in der Kulturfinanzierung unerreichbar. Das liegt daran, dass sich Kultur nicht objektivieren lässt. Und es liegt daran, dass es viel mehr Menschen gibt, die von kreativer Arbeit leben wollen, als Geld zu verteilen ist. Egal wie hoch eine solche Flatrate wäre, sie wäre zu niedrig, um alle zufriedenzustellen. Irgend jemand wird immer schreien: Ungerecht!

Und spricht unter Anderem die Förderung der Kultur und Vielfalt an.

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