Archiv für die Kategorie „Netz-Politik“
RIAA Propaganda: Kinder sind zu vielem gut…
…man kann sie gebrauchen um an Macht zu gelangen (wie einige unserer deutschen Politiker), ihnen kommerzielle Interessen einimpfen oder wie kürzlich die RIAA (Recording Industry Association of America) sie als Propagandamaschinerie verwenden. Selbige hat nämlich ein Programm zur Sensibilisierung im Umgang mit Urheberrechten an amerikanischen Schulen gestartet. Generell begrüße ich es ja, wenn zu diesem Thema Aufklärungsarbeit geleistet wird, schaut man sich das Programm und die Vorträge allerdings etwas genauer an kommt man schnell dahinter wie der Hase läuft.
Neben der sehr einseitigen Betrachtung “Never copy someone else’s creative work without permission from the copyright holder” welche u.A. alternative Lizenzmodelle einfach ignoriert, brachte nun das neuste Update ihres „Curriculum`s“ das Fass zum überlaufen!
#Piraten+ | Die Typen, die Flaggen tragen, wo ne Flagge drauf ist.
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Vorwort:
Schon vor einiger Zeit geschrieben und bisher unveröffentlicht, wollte ich euch diesen Artikel nun doch nicht vorenthalten. Er spiegelt lediglich die Meinung eines Einzelnen wieder und ist als solche zu betrachten!
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Auch wenn laut Umfragen nur 47% der Deutschen wissen wer die Piraten sind, bin zumindest ich mir darüber schon seit Anfang 2008 im Klaren. Damals eher noch eine verirrte Welle, heute schon eine handfeste Sturmfront, so bewegen sich die „digital natives“ welche sich seit Kurzem in beachtlicher Anzahl in der Piratenpartei organisieren. SPD? CDU? GRÜNE? Es ist Zeit aufzuwachen, die Piraten sind da, und sie sind Realität geworden. Künstler brauchen keine Angst haben, dass selbige ihnen die Rechte rauben, doch bestimmte Politiker mit teilweise schon faschistoiden Zügen müssen nun bangen, dass sich ihre feuchten Träume von Überwachung, Kontrolle und Zensur in Schall und Rauch auflösen.
Und sie reden weiter aneinander vorbei: VZ Lautsprecher – Urheberrecht
Dieses Youtubevideo vermittelt einerseits den Eindruck, dass einige Musiker noch nicht wirklich im 21. Jahrhundert angekommen sind und andererseits die Piratenpartei „etwas“ über ihre Ziele hinausschießt.
Es ist vollkommen richtig die Privatkopie wieder zu entkriminalisieren, doch wo endet diese? Kauft sich Person A ein Musikstück und gibt es Privat an Person B welche selbiges wieder an C und D weitergibt entsteht eine endlose Schlange…
Aber genau so funktioniert das Netz. Es ist ein Problem was man nicht mehr ohne „Zensur“ und absolute Kontrolle aus der Welt schaffen kann. Dieses Vorgehen der Menschen mag nicht rechtens oder zumindest unmoralisch sein, dennoch ist diese Situation momentan gegeben. Und wie heißt es doch so schön: Bevor ich etwas ändern kann muss ich die Dinge erst so akzeptieren wie sie sind.
John Weitzmann über Creative Commons
Herr Weitzmann von der Creative Commons Deutschland erklärt im Deutschlandradio Kultur was es mit der Creative Commons Lizenz auf sich hat.
Inhalt:
Wie den Meisten bereits bekannt, war ja das ursprüngliche Urheberrecht auf Physische „Dinge“ wie z.B. eine CD oder ein Buch ausgelegt. Das Internet aber funktioniert anders: Von der Sache her ist es nichts weiter als eine riesige super effiziente Kopiermaschine. Schon wenn man sich ein Video bei Youtube ansieht oder nur eine Webseite aufruft, wird eine Kopie der Daten auf dem eigenen Rechner hinterlegt. Meist geschieht das ohne dass wir auch nur darüber nachdenken. Durch diesen Prozess stößt das alte Urheberrecht oft an seine Grenzen, bzw. schrammt der Nutzer an den Grenzen der legalen Nutzung.
Liebes Datenbuch… ( #FSA09 #Piraten #News )
…Verzweifelt klammert sich der „Sommer“ mit letzter kraft an das Jahr 2009.
Als ich mich das letzte mal zu Wort meldete war er noch mitten im Gange. Viel war zu tun, und viel konnte erledigt werden, und so gibt es hier nun einige News, die eigentlich gar keine mehr sind. Fangen wir an mit einem Highlight, der FSA09 an:
Wie viel verdient ein Künstler WIRKLICH an seiner CD
In meinem Artikel „Wie viel verdient ein Künstler an seiner CD“ habe ich auf Grundlage einer Grafik welche vom BPB stammte, eine Beispielrechnung zum Thema durchgeführt.
Leider ist dieser Artikel selbst das beste Beispiel dafür, dass man auch Daten aus scheinbar vertrauenswürdigen Quellen besser 2 mal überprüfen sollte. Zwar ist die Grafik nicht zwangsläufig falsch, sie stellt jedoch nicht wirklich den durchschnittlichen Verdienst dar, sondern den so genannten „Worst Case“. Laut http://www.gulli.com/news/musikindustrie-wieviel-2009-08-28/ basieren die Daten auf folgenden Grundlagen: Newcomer bei einem Majorlabel. Des Weiteren wird nicht beachtet das ein Großteil der GEMA-Abgaben zum Künstler zurückfliest, solange dieser seine Musik selbst komponiert und eigene Lyrics verwendet.